Freitag, 9. März 2018

Entspannt genießen...



Gestern bin ich gefragt worden was für mich Entspannung bedeutet…keine Frage – Fotografieren, ein gutes Buch lesen, tanzen, schöne Gespräche, ein heißes Bad und natürlich den Kochlöffel schwingen und etwas feines für meine Liebsten zum Essen zaubern.Und da ich zur Zeit viel Wert genau auf diese Themen lege und viele von Euch nach den Rezepten von ein paar meiner geposteten Mampfereien gefragt haben, gibt es heute nochmal einen „Rezepteblog“. Alles ganz einfache Sachen.
Ich hoffe es ist etwas für Euch dabei, Ihr probiert es aus und gebt mir Feedback, würde mich total freuen. Starter ist der Knoblauch - Hirnnahrung sozusagen, dann kann ja nichts mehr schief gehen.





Tatsächlich os geht es  einer klassischen Tomatensuppe – vergedönst mit Kokosmilch, I love it!



Kauft ein:
1 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe 1 große grüne Chilischote
500ml passierte Tomaten
200ml Gemüsebrühe
250ml Kokosmilch
1 Avocado
Limettensaft
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zwiebel, Knoblauch, Chili in heißem Öl  anschwitzen. Gemüsebrühe und passierte Tomaten dazugeben. Kurz aufkochen, fein pürieren. Kokosmilch zufügen, kurz durchziehen lassen. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
Avocado würfeln, mit Limettensaft beträufeln und mit dem in Streifen geschnittenen Basilikum als Topping auf die Supper geben. Lecker sag ich Euch!
Dazu Baguette...


Nun wärmen wir uns lecker mit Gemüse – Kürbis meets Pasta, alle fanden es lecker, sogar mein „Fleischpflanzerl“ von Sohnemann!



Ihr solltet zuhause haben:
½ Hokkaido-Kürbis in Würfel schneiden 1 Zucchini, gewürfelt
200g Cocktailtomaten, halbiert
200ml Sahne
2 Zweige Rosmarin
100ml Gemüsebrühe
150ml Weißwein
1 große Zwiebel, in kleine Würfel
1 Knoblauchzehe, gehackt
Pinienkerne, kurz angeröstet
400g Nudeln
Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayennepfeffer, 1 Prise Zucker

Olivenöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und die Zucchini anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Rosmarinzweige dazugeben, mit Sahne, Wein und Brühe ablöschen. Mit Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen. Rosmarin entfernen, abschmecken.
In der Zwischenzeit die Nudeln al dente kochen und mit der Soße anrichten. Fertig…

Und zum Abschluss… nein, ich backe nicht jeden Tag Kuchen, ehrlich gesagt backe ich gar nicht gern. Aber wenn das Töchterchen 18 wird… Hier der Zitronenkuchen und Nonnas Apfelkuchen:



350g Butter
350g Mehl
300g Zucker
1 Pck. BourbonVanilleZucker
2 Tl Backpulver
6 Eier
2 unbehandelte Zitronen, ausgepresst und die Schale abgerieben
300g Puderzucker

Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Zitronenabrieb und Butter nach und nach dazugeben. Gut mixen. Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 min backen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft (vorsichtig, nicht zu viel Zitronensaft!) eine Glasur mischen.

Den noch warmen Kuchen mit einer Gabel überall einstechen und mit dem Guss bestreichen. Auskühlen lassen und genießen!

Nonnas Apfelkuchen? Mmh... ich frage erstmal ob ich das Rezept verraten darf! Macht das Appetit?:






Was zum „Verdauen“? Ich bevorzuge ja eine Ramazotti … aber hier ein bisschen Hirnnahrunf für Euch.

Na ja, da waren noch die Nachfragen nach den Donauwellen-Cupcakes…aber ich glaube, die gibt es ein andermal -  für heute bin ich satt. Ihr auch?

Jetzt schnell noch ein Verdauungsspaziergang... wow -  das Leben schickt doch auch nach langem Frost immer wieder Energie und Hoffnung. Schaut hier, 2 Tage Sonne und sanfte Blüten zeigen sich!



Habt ein schönes Wochenende – genießt alles, die Sonnenstrahlen, die Liebe, das Essen, Ruhe, Trubel, aber auch Zeit, Zeit für Euch!

Ich umarme Euch!

Eure Fotogräfin Angi

Sonntag, 11. Februar 2018

Auszeit – Genussmomente



Nimm Dir Zeit um Dinge zu tun , die Du von ganzem Herzen liebst.
Genau das mach ich gerade. Und es tut gut.
Gestern habe ich zum „Wintergrillen“ mit Freunden geladen – okay, wir haben drinnen gegessen. Aber es war einfach nur ruhig, entspannt, gemütlich. Gute Gespräche mit tollen Menschen, mit den Liebsten, das ist wertvolle Lebenszeit.

Ein Mitbringsel gestern war ein besonders leckerer Tee. Da dachte ich heute, ich backe einfach spontan Cantuccini dazu – es muss ja nicht immer die italienische Kombination mit Kaffee sein. Sie sind lecker geworden, unförmig, aber lecker.
Seht hier das Entstehen und gleich mein persönliches Rezept. 















Cantuccini à la Angi

60 g  weiche Butter 
240g  Zucker 
abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone 
1 Prise  Salz 
2  Eier
400 g  Mehl 
1 1/2 TL  Backpulver 
3 EL  Portwein 
150 g  Mandeln (mit Haut) 
Mehl 
Backpapier

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren. Zitronenschale, Salz und Eier zufügen und kräftig verrühren. Melh und Backpulver untermengen.  Portwein zugießen und mit den Knethaken des Handrührgerätes unterkneten.

Mandeln zufügen und unterkneten. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen nochmals kurz durchkneten. Teig dritteln und drei gleichgroße Teigrollen (ca. 22 cm lang, 5 cm breit, 3 cm hoch) formen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, dabei Abstand zwischen den Rollen lassen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen.

Teigstränge sofort mit einem scharfen Messer vorsichtig in je 14 Scheiben schneiden. Auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (vorsichtig, da noch zerbrechlich!) und bei gleicher Temperatur nacheinander nochmals ca. 10 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter setzen und auskühlen lassen.

So fein!




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Neulich habe ich Einladungskarten zu einer Konfirmation machen dürfen, vorher ein kleines Fotoshooting der jungen Dame. Wow, wie bezaubernd, und wow, wie schnell die Zeit vergeht. Leider darf ich Euch hiervon keine Bilder zeigen, aber es hat riesen Spaß gemacht und sie sind einfach authentisch und schön geworden. Es war ein bewölkter, kalter Tag – aber sie hat so gestrahlt, da scheint die Sonne in die Herzen.
Ach, eine kleine Denkaufgabe – ich habe einen bezaubernden Film gesehen – darin wurde die Frage
des WAS und WENN gestellt. Die haben das zusammengezogen zu einem waswenn, plötzlich  klingt es ganz anders.  Und  es ist eine Frage, die man zu vielem stellen kann. Mir gefällt es – fragt Euch doch auch manchmal einfach…WasWenn?


Und was nun? Ich glaube ich geh nochmal in die Küche – vielleicht eine Kürbis-Apfelsuppe?

Ich werde Euch berichten… Hier schon mal die Zutaten:


Habt es kuschelig, warm und gemütlich – vergesst nicht Euch Auszeiten zu gönnen!
 
Eure Fotogräfin Angi

Dienstag, 30. Januar 2018

MOMENTE ... und SchinkenLauchkuchen



Es gibt Momente im Leben, da ist es wichtig innezuhalten, einfach zu tun was gut tut.
Und genauso beginne ich das Jahr 2018 – mit Dingen die mir gut tun.
Dazu gehört für mich immer die Kamera, nicht nur beim Arbeiten!

Mit meiner Kamera durch die Natur streifen, das Erwachen der Natur zu entdecken oder auch einfach den Müll auf einem Schulhof. Mit Freunden durch hübsche Orte schlendern und spannende Ecken durch die Linse erkunden. Das sind für mich besondere Momente.


Ich genieße es meine Familie oder Freunde zu bekochen, auch mal nur mit Kleinigkeiten – und wie Ihr wisst, liebe ich die Foodfotografie. Ein wundervoller Ausgleich mit Genuss und Gemütlichkeit. Hier z.B.:

Eine Pestoart hätte ja zu den Nudeln gereicht aber da ich gern experimentiere, gab es gleich sechs verschiedene Sorten: mit Basilikum/Petersilie, mit getrockneten Tomaten, Oliven-Walnuss, Asiatisch, Feldsalat-Mandel, Kürbis – und ich muss sagen – jede für sich lecker und zu vielem passend. Probiert auch einfach mal aus!


Ja, und ab und zu gibt es jetzt auch mal ein Rezept, dieses hier aufgrund der vielen Nachfragen, zum neulich geposteten Lauchkuchen:




Lauch-Schinken-Kuchen

Zutaten für den Boden:
200g      Mehl
1 TL       Backpulver
100g      Butter
1             Ei
2 EL       Milch
2 TL       verschiedene italienische Kräuter, gehackt
1             Schallote, ganz fein gewürfelt

Zutaten für den Belag:
2             große Stangen Porree
1             kleine Zwiebel, gewürfelt
3             Eier
125g      SchinkenSpeckwürfel
250ml    Kräuter-Créme fraîche
100g      geriebener Emmentaler
(½ TL     Salz)
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Aus den Bodenzutaten rasch einen Teig kneten und Boden und Rand einer gefetteten Springform damit auslegen. Kalt stellen. Lauch längshalbieren, waschen und in 1cm lange Stücke schneiden. Speckwürfel ausbraten, Lauch und Zwiebel darin kurz andünsten. Die Lauch-Speckmasse auf dem Teig verteilen. Die restlichen Zutaten mit dem Schneebesen verrühren und über die Lauchmasse geben. Bei 180 Grad Umluft ca. 35-40 Minuten backen.
Lecker dazu ist ein Ackersalat! Guten Appetit!


Teilt es mit denen, die Euch am Herzen liegen – und wenn das nicht klappt, dann zeigt ihnen, dass Ihr an sie denkt:

"Manchmal sind es nur ein paar Zeilen, die uns den Tag verschönern.
Warme Worte für den ganzen Tag. Ein kleiner Gruß von ganzem Herzen. Und zwischen den Zeilen ist ein Zauber verborgen, der aus Wolken Zuckerwatte und aus Sorgen Pusteblumen machen."



Und denkt dran, auch mal fünf gerade sein lassen! Alles was Ihr mit Herz und Liebe tut wird Euch auch gelingen! Aber nehmt Euch die Zeit, für Euch!

Und jetzt wünsch ich Euch einen traumhaften Abend.

Eure Fotogräfin Angi